meine mutter hat mir eine sms gefurzt

August 7, 2007

Kleine elektronische hilfsapparate haben wir fast alle: handies, gps, mp3, digicams, camcorder, pcs, laptops … Hantieren mit einem künstlichen interface ist ein gewöhnlicher teil des öffentlichen, erst recht des privatem alltags geworden.
Wir agieren mit allen unseren fünf sinnen in der realen welt, doch benutzen nur einzelne für bestimmte in- und outputs der technischen umgebung.
Da die künstliche welt immer mehr in der realen auftaucht, sozusagen eine verschmelzung einhergeht, sollte es kommunikationsmethoden geben, die alle unsere sinne fördern.
Zweierlei gründe befürworten diese forderung:
Erstens verlernen die kommenden generationen so nicht, was es z.B. bedeuten kann, jemandem die hand zu geben. Oder sie reagieren auf einen witz mit einfachem, natürlichem lachen anstelle mit der bemerkung „lol“.
Zweitens wird die kommunikation in der künstlichen welt (auch wenn eine oder mehrere reale personen am anderen ende sitzt) so vieldimensionaler, facettenreicher, intensiver … Auf die gedanken hat mich ein kolloquiums-talk gebracht, den ich am letzten dienstag abend in der tu-berlin besuchte. Es referierte ein mitglied der Multimodal Interaction Group der glasgow university. Den Rest des Beitrags lesen »