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Beruflicher werdegang ab schulabschluss beschreiben. Wo fang ich an? Ist es wirklich wichtig, dass ich nach meinem abi möbelrestauratorin werden wollte? Was hat das alles mit der konstruktion von autoteilen zu tun? Ich beschreibe die unterschiedlichen herangehensweisen der beiden kunsthochschulen, die ich besuchte. Soll ich so ehrlich sein und ihnen erzählen, dass ich in glasgow letztendlich mehr gelernt habe? Ihr studium kundenfreundlicher organisiert war? Warum sind sie nach glasgow gezogen? Na, abwechselung! Ist doch klar, oder? Welche designmethoden haben sie benutzt? Fähigkeiten? Stärken? Ohhh gott, zuviele „emmms“ in einem satz. Wie wirkt das bloß? Wie sitz ich da? Hände auf den tisch! Der soll doch nicht denken, ich hätte etwas zu verbergen. Gehaltsvorstellung? 35.000 Brutto. Wieso soll das für eine hochschulabgängerin zu viel sein!?! Bereit zum umzug? Sie haben doch keinen, den sie in berlin pflegen müssen, oder? Welche ziele haben sie? Welche interessen? Welche aspekte finden Sie am designen spannend? Wann würden sie anfangen? Lieblingsfarbe? Lieblingsessen? Irgendwelche fragen? Natürlich. Ich habe tausend fragen, aber sie haben für das interviewsegnemt doch sowieso nur 5 minuten eingeplant und dann ist es besser nichts zu fragen. Alles andere erregt Ihre langeweile. Mittlerweile weiß ich das!

Bewerbungsgespräche: ganz schnell kann eine entspannte atmosphäre in eine räudiges-hund-getue abrutschen. Es ist schwierig als arbeitssuchender sich einzugestehen, dass der laden, den ich eben kennengerlernt habe, nichts gutes bieten kann. Arbeitsplatz inklusive finanzielle sicherheit gegen selbstverwirklichung?! Bin noch dabei zu lernen, so richtig an mich selbst zu glauben.

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