familienzuwachs

Oktober 7, 2007

Zugegeben ein foto von dem neuen hundi meiner schwiegerfamilie ins netz zu stellen, hat überhaupt nichts mit design zu tun. Doch bei dem hundi kann ich nicht anders. Ihr vielleicht ???

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this years mostly disappointing design-mag: the IKEA-katalog

Oktober 4, 2007

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Es ist september. Geschafft – das IKEA jahr ist zu ende, ein neues beginnt… Vor kurzem war es dann an einem verdienten feierabend soweit: Teechen, entspannte musik, kerzenlicht und der IKEA katalog. Doch leider war die enttäuschung riesengroß. Vielleicht denke ich mittlerweile schon zu anspruchsvoll, um ihre massenindividualität würdigen zu können. Oder ist das motto dieser session einfach nur zu unpassend, um mir zu imponieren …

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urlaubsmitbringsel

Oktober 3, 2007

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Mein lieblingskollege hatte, als er seine mutti in der usa besuchte, an mich gedacht. Weil ich ihn mag, kann ich das ding leider nicht in die tonne schmeißen. Nun steht es auf meinem schreibtisch und erzählt mir täglich, was für eine treue freundin ich doch bin.


bewerbungen …

September 28, 2007

Beruflicher werdegang ab schulabschluss beschreiben. Wo fang ich an? Ist es wirklich wichtig, dass ich nach meinem abi möbelrestauratorin werden wollte? Was hat das alles mit der konstruktion von autoteilen zu tun? Ich beschreibe die unterschiedlichen herangehensweisen der beiden kunsthochschulen, die ich besuchte. Soll ich so ehrlich sein und ihnen erzählen, dass ich in glasgow letztendlich mehr gelernt habe? Ihr studium kundenfreundlicher organisiert war? Warum sind sie nach glasgow gezogen? Na, abwechselung! Ist doch klar, oder? Welche designmethoden haben sie benutzt? Fähigkeiten? Stärken? Ohhh gott, zuviele „emmms“ in einem satz. Wie wirkt das bloß? Wie sitz ich da? Hände auf den tisch! Der soll doch nicht denken, ich hätte etwas zu verbergen. Gehaltsvorstellung? 35.000 Brutto. Wieso soll das für eine hochschulabgängerin zu viel sein!?! Bereit zum umzug? Sie haben doch keinen, den sie in berlin pflegen müssen, oder? Welche ziele haben sie? Welche interessen? Welche aspekte finden Sie am designen spannend? Wann würden sie anfangen? Lieblingsfarbe? Lieblingsessen? Irgendwelche fragen? Natürlich. Ich habe tausend fragen, aber sie haben für das interviewsegnemt doch sowieso nur 5 minuten eingeplant und dann ist es besser nichts zu fragen. Alles andere erregt Ihre langeweile. Mittlerweile weiß ich das!

Bewerbungsgespräche: ganz schnell kann eine entspannte atmosphäre in eine räudiges-hund-getue abrutschen. Es ist schwierig als arbeitssuchender sich einzugestehen, dass der laden, den ich eben kennengerlernt habe, nichts gutes bieten kann. Arbeitsplatz inklusive finanzielle sicherheit gegen selbstverwirklichung?! Bin noch dabei zu lernen, so richtig an mich selbst zu glauben.


flash_portfolio endlich fertig

September 9, 2007

 

Ich weiß, momentan schreibe ich sehr selten. Der grund: bewerbungsstress. Meine lösung: alles stück für stück abarbeiten. Vor einigen wochen hatte ich auch meine portfolio CD endlich fertig gebastelt. Folgende fotos geben ein wenig die “bauphase” wieder:

 

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meine mutter hat mir eine sms gefurzt

August 7, 2007

Kleine elektronische hilfsapparate haben wir fast alle: handies, gps, mp3, digicams, camcorder, pcs, laptops … Hantieren mit einem künstlichen interface ist ein gewöhnlicher teil des öffentlichen, erst recht des privatem alltags geworden.
Wir agieren mit allen unseren fünf sinnen in der realen welt, doch benutzen nur einzelne für bestimmte in- und outputs der technischen umgebung.
Da die künstliche welt immer mehr in der realen auftaucht, sozusagen eine verschmelzung einhergeht, sollte es kommunikationsmethoden geben, die alle unsere sinne fördern.
Zweierlei gründe befürworten diese forderung:
Erstens verlernen die kommenden generationen so nicht, was es z.B. bedeuten kann, jemandem die hand zu geben. Oder sie reagieren auf einen witz mit einfachem, natürlichem lachen anstelle mit der bemerkung „lol“.
Zweitens wird die kommunikation in der künstlichen welt (auch wenn eine oder mehrere reale personen am anderen ende sitzt) so vieldimensionaler, facettenreicher, intensiver … Auf die gedanken hat mich ein kolloquiums-talk gebracht, den ich am letzten dienstag abend in der tu-berlin besuchte. Es referierte ein mitglied der Multimodal Interaction Group der glasgow university. Den Rest des Beitrags lesen »


das neue auto meiner schwiegereltern ODER warum scheint es so wenig umweltfreundliche autos zu geben?

Juli 29, 2007

Bevor ich meine gedanken zu diesem thema niederschreibe, muss ich fairerweise gestehen, dass ich – obwohl ich seit sieben jahren einen führerschein besitze – so gut wie nie gefahren bin. Schadet auch nichts, denn ich lebe in berlin! Deshalb sind autos für mich dinger, um von A nach B zu fahren. Wie naiv junges designWesen, denn autos sind unendlich viel mehr!

Meine schwiegerelten haben sich einen gelände-opel gekauft. Da sie regelmäßig mit ihrer jungen englischen bulldoge in die pampa fahren, der sich dort einsaut, sie dann mit einem stinkendem hund und schließlich in einem stinkendem auto zurück fahren müssen, wuchs die sehnsucht nach einem größerem vehikel.

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ein film über die arbeit: du bist nicht allein

Juli 25, 2007

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Bild: Fr. moll kann nicht pinkeln, wenn jemand zuschaut - nicht mal wenn’s eine gans ist.

Sonntag nachmittag, das wetter wechselte zwischen leichtem regen und schönem sonnenschein, das kino zu zwei dritteln gefüllt. Zu sehen war: Du bist nicht allein. Guter deutscher gesellschaftsfilm, der versteht, das leben mit einem lächelnden und einen weinenden auge relitätsnah darzustellen. Das deutsche traum-schauspielpaar – katharina thalbach und axel prahl – sind so wunderbar aus dem leben geschnitzt, dass man alles gezeigte unreflektiert annimmt. Worum geht’s? Drei wohnparteien eingepfercht in einer der berliner plattenbezirke, wo die einöde, die ausweglosigkeit mit der wohnung gemietet wird. In der mitte wohnt das ehepaar moll, ergänzt von ihrem sich offenbar in den sommerferien befindenen sohn „svenni“ (ehrlich zwei „n“). Links davon der in beziehungspause lebende, nicht mehr arbeitende physik und mathematik professor und rechts die bemerkenswerte russische immigrantin mit vater und tochter. Eigentlich wurde der verlauf in den trailern schon heftigst angedeutet: Hr. moll verliebt sich in die nachbarin, fr. moll erhält einen job als security care assistent und hr. dr. professor kommt von seiner frau nicht weg, die in ihrem einfamilienhaus wohnt, auf welches er von seinem balkon aus (bzw. sie alle ohne es zu wissen) blicken kann. Der ablauf plätschert dahin, die figuren lernen sich kennen, dennoch verwebt sich ihr alltag kaum. Wir als zuschauer sehen ihre ähnlichkeiten, doch die figuren ziehen ihre einsamkeit vor. Auch wenn die geräusche des dahinplätschernden lebens in manchen momenten recht laut werden, so hebt sich doch eher der konflikt zwischen figur und arbeit als zentrales thema ab. Den Rest des Beitrags lesen »


aller anfang ist schwer …

Juli 21, 2007

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Ich weiß nicht, wie lange ich schon über einen blog nachdenke?!? Der eigene anspruch ist doch der größte feind! Heute morgen um halb acht war es dann soweit, und ich tippte meinen bis ins unendliche überdachten blognamen ein: Junges designWesen

Was ihr zu erwarten habt?: kreative gedanken zu dingen, abläufen, geschichten die mir im laufe der zeit begegnen. Da ich im letzten jahrzehnt zu einem designanorak geworden bin, wird das thema immer irgendwie ein dreh- und angelpunkt sein. Keine klischeehaften vorurteile, denn design sind nicht irgendwelche möbel, teuren dinge oder “klassiker”. Design heißt nicht cool autos atemberaubend zeichnen können oder wunderbar 3D modellieren und animieren. Design heißt Kommunikation. Basiert auf trainiertem feingefühl und vor allem spürsinn. Ist nicht alles gold was glänzt. Meine damit: all das sind große worte. Wachsen sollen sie zu diskussionen! Bin eben noch ein Junges designWesen, das liebend gerne neue gedanken aufnimmt, um auch alte zu verwerfen.

Also: Herzlich willkommen. Dort oben befindet sich ein foto, dass das ende eines fließtalwanderweges aus meiner kindheit zeigt. Spiegelt in etwa mein momentanes lebensgefühl wider: etwas bekanntes verlassen und neues vorfinden.

Bis bald:mimi